Oberlausitzer Kinderhilfe eV
10. Dezember 2019

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Sächsische Zeitung Bautzen, 04.10.2007

Krank zu werden ist schon für Erwachsene nicht angenehm. Umso schlimmer ist es für ein Kind, wenn es mit dem Rettungswagen in die Klinik gefahren werden muss. Der Verein Oberlausitzer Kinderhilfe hat deshalb das Projekt „Bärchen tröstet“ ins Leben gerufen. Die Notarztwagen der Region sollen mit Kuschelteddys ausgestattet werden, die den Kleinen über diese beängstigende Situation hinweghelfen können. „Wenn sie dann wieder gesund sind, dürfen sie den Tröster mit nach Hause nehmen“, sagt Dr. Ulf Winkler, Chefarzt der Kinderklinik des Bautzener Krankenhauses und Vorsitzender des Vereins. Das Bärchenprojekt ist jedoch nur eine Facette der Arbeit des Vereins, der während des „Tages der offenen Tür“ in der Kinderklinik vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde und sich noch in Gründung befindet. „Wir sind zurzeit acht Mitglieder, davon zwei Ärzte“, sagt Dr. Ulf Winkler. „Neue Mitstreiter, die durch ihren Mitgliedsbeitrag die Arbeit sichern helfen, sind uns jederzeit willkommen.“ Häusliches Umfeld schaffen Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, kranke Kinder zu unterstützen, und zwar im umfassendsten Sinne. Da ist zum einen die kindgerechte Ausstattung des Krankenhauses. Da die finanziellen Mittel im Gesundheitssektor immer weiter zurückgefahren werden und kaum mehr ausreichen, den medizinischen Fachstandard zu halten, bleibt das kindgerechte Umfeld dabei auf der Strecke. Hier will der Verein in die Bresche springen. „Wir denken dabei vor allem perspektivisch“, sagt Dr. Winkler. „In dem geplanten Neubau der Kinderund Frauenklinik wollen wir Elternwohnungen einrichten, wofür aber keine Fördermittel ausgereicht werden.“ Diese Elternwohnungen liegen dem Verein sehr am Herzen. „Bei langwierigen Erkrankungen des Kindes oder bei der Betreuung der Frühgeborenen ist es wichtig, dass die Eltern bei ihrem Kind sein können“, betont Dr. Winkler. „Sie sollen dabei aber auch ein Umfeld vorfinden, das dem häuslichen nahe kommt, also mit einer kleinen Küche und einem Wohnzimmer.“ Die Spende über 10 000 Euro aus dem Erlös des „Laufes mit Herz“ ist ein schöner Grundstock für dieses Vorhaben. „Es ist die bislang größte Einzelspende, die wir bekommen haben“, freut sich Dr. Winkler. Und er ist der Volksbank und der DAK sehr dankbar, dass sie auf den Verein zugekommen sind.

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